Unterschätzen von Print- und Online-Medien

0
(0)

Die politischen Parteien unterschätzen die Kraft und die Auswirkungen in der Oeffentlichkeit gewaltig durch die Print- und Online-Medien. Ohne Terror und Gewalt mit Wort und Schrift muss die Wahrheit auf den Tisch.

Wenn man die letzte Abstimmung betreffend der Begrenzungs-Initiative vom 27.9.2020 analysiert, so muss und kann man festhalten, dass die Kraft und die Auswirkungen durch die Medien gewaltig unterschätzt wurde, beziehungsweise die Möglichkeiten als Ersatz für die Debatten infolge der Corona-Krise nicht optimal ausgenutzt wurden.

Vor allem die SVP hat hier grosse, unverzeihliche Fehler begangen und hat es unterlassen durch starke und präsente Medienarbeit zu wirken. Schon Monate vor der Abstimmung hat man gewusst, dass die oeffentlichen Veranstaltungen nicht durchgeführt werden können, die Print- und Online-Medien jedoch vollumfänglich ihre angestammten Dienste ausführen werden.

Es hätte also genügt über die Medien die Initiative dem Souverän näher zu bringen. Diese Art der Kommunikation hat schmerzhaft gefehlt, d.h. sie war mehr als ungenügend.

Die detaillierte Auseinandersetzung mit der Thematik hat gefehlt. Es wäre nötig gewesen ins Detail zu gehen und verschiedene Szenarien und Alternativen aufzuzeigen. Die Informationen sind alle viel zu wenig tief gegangen und wurden somit zu oberflächlich abgehandelt.

Leider war es nicht möglich gewesen Möglichkeiten zu erhalten um die gesamte Problematik der Initiative aufzuzeigen. Infolge und wegen der massiven, linken politischen Mainstream-Situation. Aber was die SVP in den Medien kundgetan, beziehungsweise veröffentlicht hat war eindeutig viel zu wenig.

Aber gerade bei den politischen Parteien muss man eindeutig feststellen, dass sie die Wichtigkeit der Medien unterschätzt. Am Schluss des Ausnutzens dieser Möglichkeiten stand und steht eindeutig die SVP. Gerade bei der Begrenzungs-Initiative hätte es einen überdurchschnittlichen Effort gebraucht, was leider nicht geschehen ist.

Hier liegt ein grosses Potential, angefangen von den Orts-Parteien, über die Kantone hin bis zur schweizerischen Partei, das nicht ausgenutzt und belegt wird. Diese Entwicklung zeigt sich von Jahr zu Jahr zu Ungunsten der Parteien die diese Möglichkeit nicht pflegen.

Die Parteien, welche diese aussergewöhnlichen Möglichkeiten, die durch die Print- und Online Medien gegeben sind, nicht nutzen und sich nicht mit der Digitalisierung auseinandersetzen, verlieren den Anschluss.

Die Begrenzungs-Initiative und das Vorgehen der SVP haben dies eindrücklich bestätigt.

Die Anforderungen an die Parteien hat sich auch hier verändert, beziehungsweise ergänzt.

Diejenigen Damen und Herren, die die Politik „verniedlichen“, sollten sich ihre Zukunft in der Politik gut überlegen. Der Politik muss und wird man zukünftig mehr Ernsthaftigkeit entgegen bringen müssen.

Wie heisst es doch?

Mit der stärksten und schärfsten Waffe gegen die Unfähigkeit, gegen die Ungerechtigkeit, die Unwahrheit und die fehlende Ernsthaftigkeit und Gewissenhaftigkeit, mit dem Wort und der Schrift.

Das sind, wären die Aufgaben der Medien.

Wenn Recht zu Unrecht wird ist Widerstand Pflicht. Ohne Terror und Gewalt mit Wort und Schrift muss die Wahrheit auf den Tisch.

Albertino Pierino Steiner

Auflehnen, aufstehen, schreiben und kämpfen für die höchsten Werte und das Gut das es im Leben eines Menschen gibt.Unabhängigkeit, Souveränität, Neutralität, Selbstbestimmung, Eigenständigkeit, Freiheit geführt mit der direkten Demokratie auf der Verfassung unseres Rechtsstaates.

Recherchiert, wahrheitsgetreu, objektiv, fundiert, unabhängig, kritisch
Die KOLUMNE (610) von
Albertino Pierino Steiner
Der kritischste Journalist und Kolumnist der Schweiz

Wie gut fandest Du diesen Beitrag?

Mit einem Klick bewertest Du den Beitrag

Durchschnittliche Bewertung 0 / 5. Stimmenauszählung: 0

Bisher keine Stimmen! Sei der Erste, der diesen Beitrag bewertet.

Wenn Du diesen Beitrag nützlich findest.....

Folge uns auf Social Media!

Teilen...
Dieser Beitrag wurde unter Begrenzungsinitiative, Journalismus, Medien, Parteipolitik, SVP, Wahlen & Abstimmungen veröffentlicht. Setzen Sie ein Lesezeichen auf den Permalink.